Anna Wurm

Frauen in Führung: Warum Förderung bei der Organisation beginnt

Inhaltsverzeichnis

Die Frage, wie Frauen in Führungsrollen gestärkt werden können, hat mich bereits im Rahmen meiner Bachelorarbeit intensiv beschäftigt. Grundlage dafür war die Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Literatur und Forschung zu strukturellen, kulturellen und individuellen Einflussfaktoren auf weibliche Führung in kleinen und mittleren Unternehmen.

Für diesen Blog greife ich zentrale Erkenntnisse daraus nochmals auf und bringe sie in einen aktuellen Praxiskontext. Denn vieles von dem, was wissenschaftlich beschrieben wird, zeigt sich im Unternehmensalltag sehr konkret – in Entscheidungen, in Entwicklungsmöglichkeiten und in der Frage, wem Führung tatsächlich zugetraut wird.

Viele Unternehmen sprechen über mehr Frauen in Führung. Entscheidend ist, wer am Ende tatsächlich Verantwortung bekommt. Ob daraus tatsächlich mehr Frauen in Führungsrollen werden, entscheidet sich aber nicht in Leitbildern – sondern in ganz konkreten Entscheidungen. Wer wird für Verantwortung vorgeschlagen? Wem wird Entwicklung zugetraut? Und welches Bild davon, wie Führung aussehen sollte, wirkt dabei im Hintergrund?

Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen sind diese Fragen besonders relevant. Entscheidungen fallen oft persönlich, informell und auf kurzen Wegen. Das kann Entwicklung beschleunigen – es kann aber auch dazu führen, dass gewohnte Zuschreibungen stärker wirken. Forschung zeigt, dass Frauen trotz vergleichbarer Qualifikation mit strukturellen Barrieren, stereotypen Rollenerwartungen und eingeschränkten Entwicklungschancen konfrontiert sein können.

Die zentrale Frage lautet deshalb nicht nur: Wie können Frauen für Führung gestärkt werden? Mindestens genauso wichtig ist: Welche Bedingungen schafft ein Unternehmen dafür, dass Führungspotenzial überhaupt sichtbar wird und Verantwortung tatsächlich übernommen werden kann?

Genau hier liegt für KMU ein großer Hebel. Ihre Strukturen sind überschaubar, Veränderungen können schnell angestoßen werden. Entscheidend ist, Führung, Kultur und Entwicklung nicht getrennt zu betrachten, sondern bewusst miteinander zu verbinden.

Key Takeaways aus diesem Beitrag

  • Frauen in Führung zu stärken ist keine reine Frage individueller Entwicklung. Auch Strukturen, Entscheidungswege und die gelebte Führungskultur beeinflussen, wer Verantwortung übernehmen kann.
  • Transparente Kriterien für Führungsrollen und Entwicklungsmöglichkeiten helfen, unbewusste Zuschreibungen zu reduzieren und Potenziale sichtbarer zu machen.
  • Moderne Führung braucht mehr als Fachkompetenz und Präsenz. Orientierung, Kommunikation, Veränderungsfähigkeit und der bewusste Umgang mit Verantwortung werden immer wichtiger.
  • Coaching, Mentoring und Netzwerke können weibliche Führungskräfte gezielt stärken – besonders dann, wenn sie in passende organisationale Rahmenbedingungen eingebettet sind.
  • Für KMU liegt darin eine besondere Chance: Kurze Wege und persönliche Strukturen ermöglichen Entwicklung oft schnell, wenn Führung und Kultur bewusst gestaltet werden.
Führungskraft in einem realistischen Arbeitsumfeld als Sinnbild für Verantwortung, Entwicklung und weibliche Führung im KMU.

Wo Führungschancen tatsächlich entstehen

Wer später eine Führungsrolle übernimmt, entscheidet sich häufig lange bevor eine Stelle offiziell ausgeschrieben wird. Sichtbarkeit entsteht im Alltag: bei anspruchsvollen Projekten, in Vertretungssituationen, durch den Zugang zu wichtigen Informationen oder dadurch, wem zugetraut wird, Entscheidungen selbstständig zu treffen. Gerade in KMU laufen solche Entwicklungsschritte vielfach über persönliche Einschätzungen und gewachsene Beziehungen. Das macht Unternehmen beweglich, kann aber auch dazu führen, dass Kriterien für Entwicklung und Verantwortung weniger klar benannt sind.

Genau an diesem Punkt lohnt sich ein genauer Blick. Denn wenn Führungspotenzial vor allem daran gemessen wird, wer bereits besonders präsent ist, sich selbstverständlich in den Vordergrund stellt oder dem bisherigen Bild einer Führungskraft entspricht, bleiben andere Qualitäten leichter unbeachtet. Die Forschung zeigt, dass kulturell verankerte Vorstellungen darüber, wie Führung „typischerweise“ aussieht, die Wahrnehmung von Kompetenz beeinflussen können. Gerade in weniger formalisierten Strukturen wirken solche Erwartungen mitunter besonders stark.

Für Unternehmen heißt das nicht, jede Entscheidung in ein starres Verfahren zu überführen. Hilfreicher ist die Frage, wie nachvollziehbar Entwicklung heute tatsächlich gestaltet ist: Nach welchen Kriterien wird Verantwortung übertragen? Wer erhält die Chance, sich in einer neuen Rolle zu erproben? Und wissen Mitarbeitende, welche Kompetenzen für den nächsten Entwicklungsschritt zählen?

Transparenz schafft hier mehr als formale Fairness. Sie erweitert den Blick auf vorhandene Potenziale und macht Führungsentwicklung weniger abhängig von Gewohnheit, Nähe oder persönlicher Zuschreibung. Genau deshalb gehören klare Kriterien für Entwicklung, Verantwortung und Karrierewege zu den zentralen Empfehlungen für KMU.

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Welche Führung brauchen Unternehmen heute?

Wer darüber spricht, mehr Frauen für Führungsaufgaben zu gewinnen, sollte zuvor eine andere Frage klären: Was verstehen wir in unserem Unternehmen eigentlich unter guter Führung? Denn daran entscheidet sich auch, welche Menschen als geeignet wahrgenommen, gefördert und schließlich mit Verantwortung betraut werden.

Im Unternehmensalltag braucht es sowohl Management als auch Leadership. Management schafft Verlässlichkeit: Abläufe organisieren, Ressourcen steuern, Entscheidungen umsetzen und dafür sorgen, dass das Tagesgeschäft funktioniert. Leadership richtet den Blick stärker nach vorne. Es geht um Orientierung, den Umgang mit Veränderung, darum, Menschen für gemeinsame Ziele zu gewinnen und Entwicklung möglich zu machen. Beide Bereiche überschneiden sich – etwa dort, wo Teams motiviert oder Probleme gemeinsam gelöst werden. Wie Management und Leadership dabei zusammenspielen, zeigt die Darstellung im Anschluss.

Für die Führungskräfteentwicklung ist diese Unterscheidung durchaus praktisch. Wer Führungsfähigkeit hauptsächlich daran festmacht, wer fachlich am stärksten ist, jederzeit verfügbar wirkt oder besonders souverän auftritt, betrachtet nur einen Teil dessen, was Führung heute leisten muss. Ebenso relevant sind die Fähigkeit, Orientierung zu geben, andere einzubeziehen, schwierige Gespräche zu führen, Veränderungen zu begleiten und Verantwortung auch in unsicheren Situationen zu übernehmen.

Damit erweitert sich auch der Blick auf mögliche Führungskräfte. Entwicklungspotenzial zeigt sich nicht nur in einer bereits sichtbaren Führungsrolle. Es kann sich ebenso darin zeigen, wie jemand Verantwortung übernimmt, andere für eine Aufgabe gewinnt, unterschiedliche Interessen zusammenführt oder in einer Veränderung Orientierung schafft. Für KMU ist das besonders interessant, weil solche Fähigkeiten im täglichen Miteinander häufig längst beobachtbar sind – vorausgesetzt, sie werden bewusst wahrgenommen.

Genau hier setzt auch Leadership Coaching an: Es unterstützt Menschen dabei, das eigene Führungsverständnis zu klären, die persönliche Rolle weiterzuentwickeln und einen Führungsstil zu finden, der zu Person, Aufgabe und Unternehmen passt. Führung wird damit weniger zu einer Frage, ob jemand einem bestehenden Ideal entspricht, sondern zu einer Kompetenz, die reflektiert und entwickelt werden kann.

Grafische Gegenüberstellung von Leadership und Management mit ihren Unterschieden und gemeinsamen Aufgaben.

Führung entwickeln heißt Handlungsspielräume schaffen

Die nebenstehende Darstellung zeigt unterschiedliche Ausprägungen von Führungsverhalten – von eher passivem Reagieren bis hin zu einer aktiven, transformationalen Form von Führung. Für diesen Beitrag ist daran vor allem eines relevant: Führung lässt sich entwickeln. Sie ist kein festes Persönlichkeitsmerkmal und auch keine Frage des Geschlechts.

Gerade bei weiblicher Führung finde ich diesen Punkt wichtig. Frauen werden noch immer bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, während andere Merkmale stärker mit „klassischer“ Führung verbunden werden. Solche Bilder können beeinflussen, wem Führungsverantwortung zugetraut wird und wer überhaupt als mögliche Führungskraft gesehen wird.

Full-Range-Leadership-Modell mit transaktionalen und transformationalen Führungsformen entlang der Achsen Aktivität und Effektivität.

Für Unternehmen ist deshalb weniger entscheidend, ob Frauen „anders“ führen. Interessanter ist die Frage, wie Führungspotenzial erkannt und gezielt entwickelt wird. Dazu braucht es Gelegenheiten, Verantwortung zu übernehmen, Rückmeldung zu bekommen, schwierige Situationen zu reflektieren und sich in einer neuen Rolle auszuprobieren. Genau hier können Coaching, Mentoring und bewusste Führungsentwicklung einen konkreten Beitrag leisten.

Meine Auseinandersetzung mit dem Thema hat dabei einen Punkt besonders deutlich gemacht: Einzelne Fördermaßnahmen entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn das Umfeld mitzieht. Ein Coaching kann eine Führungskraft in ihrer Rolle stärken. Wenn Entscheidungsräume gleichzeitig unklar bleiben, Entwicklungsmöglichkeiten informell vergeben werden oder Führungsverantwortung weiterhin an permanente Verfügbarkeit gekoppelt ist, stößt individuelle Förderung schnell an Grenzen. Die Arbeit kommt deshalb zu dem Schluss, dass Mentoring und Coaching sinnvoll sind, ihre Wirkung aber mit struktureller Klarheit und einer unterstützenden Führungskultur zusammengedacht werden sollte.

Damit wird die Frage sehr praktisch: Was können KMU konkret tun, damit Frauen Führungsverantwortung übernehmen, darin wachsen und langfristig wirksam bleiben können?

Vier Hebel, die KMU konkret beeinflussen können

Wenn Frauen in Führungsrollen gestärkt werden sollen, braucht es keine Vielzahl neuer Programme. Oft lohnt es sich zuerst, auf jene Punkte zu schauen, die im Unternehmensalltag ohnehin täglich wirken: Wie wird Verantwortung vergeben? Wer bekommt Entwicklungschancen? Welche Erwartungen sind mit Führung verbunden? Und wie viel Unterstützung gibt es beim Hineinwachsen in eine neue Rolle?

Entwicklung nachvollziehbar machen

Gerade in kleineren Unternehmen entstehen Karriereschritte häufig informell. Das kann unkompliziert sein, birgt aber das Risiko, dass Chancen stark von persönlicher Nähe, Sichtbarkeit oder bisherigen Erwartungen abhängen. Klare Kriterien dafür, wie Verantwortung übertragen und Führung entwickelt wird, schaffen mehr Transparenz und machen Potenziale bewusster sichtbar. Genau diese strukturelle Verankerung zählt zu den zentralen Handlungsempfehlungen meiner Arbeit.

Führung mit unterschiedlichen Lebensrealitäten vereinbar machen

Führungsverantwortung sollte nicht automatisch mit ständiger Präsenz oder uneingeschränkter Verfügbarkeit verbunden sein. Für Unternehmen lohnt sich deshalb die Frage, welche Erwartungen wirklich notwendig sind – und welche lediglich aus gewohnten Arbeitsmodellen stammen. Flexible Lösungen und klar formulierte Erwartungen können dazu beitragen, dass Führung auch mit unterschiedlichen privaten Verpflichtungen langfristig vereinbar bleibt.

Entwicklung gezielt begleiten

Mentoring, Coaching und Netzwerke können besonders in Übergangsphasen wertvoll sein: wenn erstmals Führungsverantwortung übernommen wird, die eigene Rolle noch nicht klar ist oder wichtige Entscheidungen stärker sichtbar werden. Coaching bietet dabei Raum, das eigene Führungsverständnis, Erwartungen und Handlungsspielräume zu reflektieren; Mentoring kann Orientierung und Zugang zu Erfahrungen und Netzwerken schaffen.

Genau an diesem Punkt setzt auch unser Leadership Coaching an: nicht mit einem vorgegebenen Führungsideal, sondern mit der Frage, wie eine Führungskraft in ihrer konkreten Rolle klarer und wirksamer werden kann.

Die Organisation mitentwickeln

Der vielleicht wichtigste Punkt liegt jedoch jenseits der einzelnen Person. Wenn Auswahlprozesse, Entscheidungswege oder kulturelle Erwartungen unverändert bleiben, kann individuelle Förderung nur begrenzt wirken. Die Ergebnisse meiner Arbeit sprechen deshalb dafür, die Stärkung weiblicher Führung als Teil von Organisationsentwicklung zu verstehen – also Führung, Kultur und Strukturen gemeinsam zu betrachten.

Für KMU ist das gut anschlussfähig. Veränderungen müssen nicht zwangsläufig groß angelegt sein. Schon klarere Entscheidungsräume, bewusster gestaltete Entwicklungsgespräche oder ein ehrlicher Blick auf bestehende Führungsbilder können viel verändern. Entscheidend ist, dass Förderung nicht als Einzelmaßnahme neben dem Unternehmensalltag läuft, sondern dort ansetzt, wo Führung tatsächlich entsteht.

Individuelle Entwicklung braucht ein Umfeld, das Verantwortung möglich macht

In der Praxis zeigt sich schnell, wo die Grenzen einzelner Fördermaßnahmen liegen. Eine Mitarbeiterin übernimmt erstmals Führungsverantwortung, arbeitet im Coaching an ihrer Rolle und gewinnt Klarheit darüber, wie sie führen, kommunizieren und Entscheidungen treffen möchte. Wenn gleichzeitig aber unklar bleibt, welche Entscheidungen tatsächlich bei ihr liegen, wichtige Themen weiterhin an ihr vorbei laufen oder bei jeder größeren Frage doch wieder die bisherige Führung übernimmt, entsteht kaum echter Handlungsspielraum.

Gerade deshalb sollte Förderung nicht bei der Person enden. Coaching kann sehr viel bewirken, wenn es Führungskräfte dabei unterstützt, die eigene Rolle zu reflektieren, Sicherheit zu gewinnen und schwierige Situationen bewusster zu gestalten. Mentoring kann zusätzlich Orientierung, Sichtbarkeit und Zugang zu Erfahrungen und Netzwerken ermöglichen. Forschung zeigt, dass solche Unterstützungsformen für Frauen in Führung durchaus hilfreich sein können – ihre Wirkung hängt aber wesentlich davon ab, wie gut sie in das organisationale Umfeld eingebettet sind. So kommt etwa eine 2024 veröffentlichte Studie im SA Journal of Human Resource Management zu dem Ergebnis, dass Leadership Coaching Frauen in Führungspositionen wirksam unterstützen kann, Unternehmen zugleich aber inklusive Rahmenbedingungen schaffen müssen, die Entwicklung und Vereinbarkeit tatsächlich ermöglichen.

Für KMU bedeutet das vor allem, die individuelle und die organisationale Seite zusammenzudenken. Wer Frauen für Führung gewinnen und langfristig halten möchte, sollte nicht nur Entwicklungsangebote schaffen, sondern ebenso prüfen, ob Verantwortung klar übertragen wird, ob flexible Führungsmodelle tatsächlich akzeptiert sind und ob die Unternehmenskultur unterschiedliche Führungsstile zulässt.

Genau hier verbindet sich Leadership Coaching mit Organisationsentwicklung. Die eine Ebene stärkt Menschen in ihrer konkreten Führungsrolle, die andere schafft die Bedingungen, unter denen diese Rolle im Unternehmen auch wirklich gelebt werden kann.

Das ist aus meiner Sicht auch eine der praktischsten Erkenntnisse aus der Auseinandersetzung mit dem Thema: Frauen in Führung zu stärken heißt nicht, sie möglichst gut an bestehende Strukturen anzupassen. Es heißt ebenso, zu prüfen, ob diese Strukturen gute Führung überhaupt ermöglichen.

Was am Ende zählt

Mehr Frauen in Führung entstehen nicht allein durch einzelne Förderprogramme. Entscheidend ist, ob Unternehmen Bedingungen schaffen, in denen Potenzial sichtbar werden kann, Verantwortung tatsächlich übertragen wird und Entwicklung nicht vom Zufall abhängt.

Gerade KMU haben dafür gute Voraussetzungen: kurze Wege, direkte Kommunikation und die Möglichkeit, Veränderungen vergleichsweise schnell in den Alltag zu bringen. Umso wichtiger ist es, genauer hinzusehen, wo gewohnte Bilder von Führung, informelle Entscheidungswege oder starre Erwartungen Entwicklung unbeabsichtigt begrenzen. Die Ergebnisse meiner Bachelorarbeit zeigen deutlich, dass nachhaltige Förderung dort ansetzt, wo individuelle Entwicklung und organisationale Rahmenbedingungen zusammengedacht werden.

Frauen in Führung zu stärken heißt deshalb auch, Führung selbst weiterzuentwickeln – in den Köpfen, in den Strukturen und im täglichen Handeln.

FAQ

Hilfreich sind transparente Entwicklungsmöglichkeiten, klar übertragene Verantwortung sowie Coaching, Mentoring und Netzwerke. Entscheidend ist, dass diese Angebote mit passenden organisationalen Rahmenbedingungen verbunden sind.

Eine sehr große. Kultur beeinflusst, welches Verhalten als führungsstark wahrgenommen wird, wem Verantwortung zugetraut wird und wie selbstverständlich unterschiedliche Führungsstile akzeptiert werden.

Ja, vor allem in Übergangs- und Entwicklungsphasen. Coaching unterstützt bei Rollenklärung und Selbstreflexion, Mentoring kann Orientierung, Sichtbarkeit und Zugang zu Erfahrungen und Netzwerken schaffen.

KMU verfügen meist über kurze Entscheidungswege und persönliche Strukturen. Dadurch können sie Kriterien für Führungsentwicklung, flexible Modelle oder neue Verantwortungsräume vergleichsweise schnell im Alltag verankern.

Führungsverhalten lässt sich nicht sinnvoll allein über das Geschlecht erklären. Für Unternehmen ist relevanter, welche Führung sie brauchen und ob unterschiedliche Menschen die Möglichkeit erhalten, diese Kompetenzen zu entwickeln und wirksam einzusetzen.

 
 

Autorin:

Anna Wurm

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